Dem Rätsel um den Diebstahl eines Gemäldes von Gustav Klimt soll nicht weiter nachgegangen werden.
Im Dezember 2019 konnten wir Ihnen vom Wiederauftauchen des 1916/17 ausgeführten Gemäldes Porträt einer Dame berichten, das im Februar 1997 aus der Galleria D'Arte Moderna Ricci Oddi in Piacenza gestohlen worden war. Erstaunlicherweise wurde das Werk in einem Versteck an der Außenmauer des Museums entdeckt, wo es vermutlich nur wenige Tage vorher platziert worden war. Experten konnten die Echtheit des Gemäldes bestätigen und im Januar 2020 bekannte sich ein Mann zu der Tat.
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Insgesamt wurden drei Personen ermittelt, die im Zusammenhang mit dem Diebstahl und der Rückgabe des Gemäldes stehen sollten. Da jedoch keinem ein hinreichender Tatverdacht nachgewiesen werden konnte, hat die Staatsanwaltschaft nun einen Antrag auf Einstellung der Untersuchungen eingereicht. Das letzte Wort wird der zuständige Untersuchungsrichter haben. Die Seifenoper mit Klimts Damenporträt in der Hauptrolle könnte nun also zu einem kalten Fall werden und ein ungelöstes Rätsel bleiben.
Eine im Jahr vor dem Diebstahl durchgeführte Röntgenanalyse hatte ergeben, dass Porträt einer Dame über ein weiteres Damenbildnis gemalt worden war. Das Gemälde Gustav Klimts, dessen Wert auf 66 Millionen USD geschätzt wird, wird seit November 2020 wieder in der Galleria D'Arte Moderna Ricci Oddi ausgestellt.
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