Am 12. Februar versammelt das Auktionshaus Aguttes erneut die Crème de la Crème des internationalen Designs in Neuilly-sur-Seine und versteigert deren grandiose Kreationen in einer beachtenswerten Auktion mit insgesamt 267 Losen. Versteigert werden Möbel, Lampen und dekorative Objekte, die von den großen Designern des 20. Jahrhunderts erdacht wurden.
Wir haben für Sie einmal sieben Lose herausgepickt, die die Farbe Weiß gemeinsam haben (und die Aguttes für den begleitenden Katalog teilweise vor der grandiosen Kulisse des Montenvers in Szene gesetzt hat).

Vom dänischen Architekten und Designer Philip Arctander (1916-1994) kommen unter der Katalognummer 18 zwei Exemplare seines berühmtesten Entwurfs zum Aufruf. Der Clam Chair ("Muschel-Stuhl") erschien erstmals 1944 auf dem Markt und wurden seitdem in allen möglichen Varianten hergestellt. Die beiden vorliegenden Versionen von 1945 aus Rotbuche sind mit einem Wollstoff bezogen.

Etwas älter als Arctanders Clam Chairs sind die beiden Sesseldesigns seiner Kollegen Viggo Boesen (1907-1985) und Flemming Lassen (1902-1984). Auf den Korbstühlen - mit denen Sie dieses Jahr einrichtungsmäßig voll im Trend liegen - laden weiche Lammfellauflagen dazu ein, es sich gemütlich zu machen.

Eine weitere Reise hat ein Paar Teakholz-Sessel hinter sich, das unter der Katalognummer 62 zum Aufruf kommt. Ihr Schöpfer war der japanische Architekt Junzo Sakakura (1901-1969), der in den 1930er Jahren im Atelier von Le Corbusier in Frankreich gearbeitet hatte.

Kuschelig wird es mit einem Paar Sessel mit passenden Ottomanen aus Kiefernholz des Möbelherstellers Regain von 1965. Für den absoluten Wohlfühlfaktor - beispielsweise abends am Kamin - sorgen flauschige Fellbezüge.

Auf ein Höchstmaß an Gemütlichkeit setzte um 1940 auch der tschechische Architekt Jindrich Halabala (1903-1978). Das Ergebnis: Der Sessel H269 aus Rotbuche. Halabala setzte bereits in den Zwischenkriegsjahren auf qualitativ hochwertige aber dennoch erschwingliche Möbel und prägte so das Erscheinungsbild des modernen tschechischen Haushalts. Heute muss man für seine gesuchten Entwürfe allerdings mehr Geld auf den Tisch legen...

Mit dem letzten Los, das wir Ihnen an dieser Stelle präsentieren möchten, kehren wir nach Dänemark zurück. Das Paar Eichenholzsessel mit äußerst flauschigen Wollhaarauflagen stammt von der Möbelfirma Fritz Hansen, die 1872 gegründet worden war. Das Sesselpaar mit der Katalognummer 41 wurde etwa 1935 hergestellt. Zu jener Zeit begann Fritz Hansen mit Arne Jacobsen zusammenzuarbeiten. Das Ergebnis waren so berühmte Stuhldesigns wie Egg, Ant oder Swan.
Die Designauktion von Aguttes findet am 12. Februar um 16:30 Uhr in Neuilly-sur-Seine statt. Die Ausstellung zur Auktion kann dort vom 7.-11. Februar täglich besucht werden.
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