Am 4. März wird ein Buch über das Scottish War Memorial von 1932, das die mit blauer Tinte geschriebene Signatur "Elizabeth" trägt, im Auktionshaus William George im englischen Peterborough angeboten.

Zusammen mit dem Buch werden zwei Bleistiftzeichnungen versteigert, die sich in dem Buch befanden. Bei beiden Zeichnungen handelt es sich um Frauenportraits, eines im Profil, eines frontal, das die dargestellte Person beim Stricken zeigt. Die Blätter, auf denen die Zeichnungen ausgeführt wurden, tragen jeweils das königliche Wappen. Aufgrund des Wappens und des Schriftzugs "Elizabeth" im Buch wird vermutet, dass die Zeichnungen von einem Mitglied der königlichen Familie oder sogar der damals noch jungen Queen höchstselbst ausgeführt wurden.
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Gemäß den Mitarbeitern des Auktionshauses könnte es sich bei der dargestellten Person um ein Kindermädchen der späteren Queen und deren jüngerer Schwester Margaret (eine Position, die damals von Marion Crawford bekleidet wurde) oder von einem anderen Familienmitglied handeln. Stricken ist zudem eine Handarbeit, die in der königlichen Familie eine lange Tradition hat, mit der sich auch die Queen gerne ihre spärliche Freizeit vertreibt.

Der Schätzpreis für dieses hochinteressante Los liegt bei 1.500-3.000 GBP (ca. 1.750-3.500 Euro).
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Der Kunstkritiker Philip Mould gegenüber dem Mirror: "Sollten sie von der Queen stammen, zeugen sie von einem so frühen Talent, das sie, wäre sie nicht Königin geworden, in eine künstlerische Richtung hätte führen können."
"Die einzige Person, die die Authentizität mit Sicherheit bestätigen kann, ist der Künstler selbst."

Da die Jahreszahl 1932 auf dem Buch eingeprägt ist, schlagen die Experten ein späteres Entstehungsjahr für die Zeichnungen vor, da die heutige Queen damals erst sechs Jahre alt war.




