Rund 650 Lose warten auf eifrige Gebote, wenn das Hamburger Auktionshaus Stahl am 6. und 7. März zu seinen 371. Schmuck- und Kunstauktionen einlädt. Während am ersten Auktionstag Schmuck, Taschen und Uhren zum Aufruf kommen, stehen am zweiten Tag Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, Bronzen und Skulpturen sowie Kunstgewerbe und Design auf dem Programm.
Sechs Highlights aus dieser wunderbar zusammengestellten Offerte möchten wir Ihnen nun näher vorstellen.
Antik, Vintage und modern – in der Schmuckofferte, die die Auktionen am 6. März eröffnet, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Entdecken Sie hochkarätigen Fingerschmuck mit Diamanten und Smaragden sowie zeitlose Kreationen großer Namen. Hervorzuheben sind hier das doppelreihige Collier Tubogas von Bulgari, ein Anhänger mit Südseeperle von Harry Winston sowie die bezaubernde Vintage-Clipbrosche Eichhörnchen von Van Cleef & Arpels. 1954 präsentierte der renommierte Pariser Juwelier erstmals gelbgoldene und mit edlen Steinen verzierte Broschen in Tierform. Schnell entstand eine Fangemeinde, der auch Grace Kelly und Jackie Kennedy angehörten. Das vorliegende Modell stammt aus dem Jahr 1959.
Auch wer sich eine neue Handtasche gönnen möchte, ist bei Stahl an der richtigen Adresse. Von Chanel über Christian Dior bis Louis Vuitton ist alles dabei, was das modeaffine Herz begehrt. Bei einer so exklusiven Auswahl dürfen Kreationen von Hermès natürlich nicht fehlen. Und auf keinen Fall unerwähnt bleiben darf eine gänzlich ungetragene Kelly Bag II Sellier 28 aus dunkelblauem Epsom-Leder von 2024, die mit ihrem neuwertigen Zustand und umfangreicher Ausstattung begeistert.
Das Defilee der großen Namen setzt sich auch in der Uhrenofferte fort. Zum Aufruf kommen Klassiker wie die Herren-Armbanduhr Calatrava von Patek Philippe aus den frühen 1990er Jahren oder auch die extravagante Haute Joaillerie-Damenuhr Protocole Exceptional von Piaget, die flächendeckend mit Diamanten besetzt ist. Ein weiterer erstrebenswerter Schatz ist die Herrenuhr Tank Basculante von Cartier, die 1992 in einer limitierten Auflage von nur 400 Exemplaren angefertigt wurde, um das 60-jährige Jubiläum des Modells zu feiern.
So abwechslungsreich wie die Schmuck-Auktion präsentiert sich auch die Auktion mit Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts am 7. März. Begeben Sie hier mit Ivo Hauptmann an den Elbstrand und nach St. Tropez, mit Otto Modersohn ins Teufelsmoor und mit Karl Kluth auf die „Bretter, die die Welt bedeuten“, bevor sie mit Udo Lindenberg und Johannes Holst in See stechen und gemeinsam mit Mildred Scheel für einen Farbsiebdruck von Andy Warhol posieren.

Am Ufer der Seine, genauer gesagt auf der Esplanade des Invalides in Paris entstand 1925 dieses Gemälde, das die dortige Feierlichkeiten zum französischen Nationalfeiertag am 14. Juli zeigt. Ausgeführt wurde das Gemälde von André Lhote, der sich in den frühen Morgenstunden zur Esplanade begab, um die diffuse Lichtstimmung einzufangen. Es ist ein schönes Beispiel für Lhotes Talent, Geometrie und Farbe zu harmonischen Kompositionen zu verbinden. 1925 war auch das Jahr, in dem Lhote seine Akademie gründete, in der er Schülerinnen und Schüler wie Tamara de Lempicka und Hans Hartung unterrichtete.

Auf die zweidimensionale folgt mit „Bronzen und Skulpturen“ die dreidimensionale Kunst. Auch hier geht es bisweilen tierisch zu, beispielsweise mit Krähender Hahn I von Gerhard Marcks, Spielender Bär von Carl Milles und Panther auf der Lauer von André Vincent Becquerel. Zwei weitere Panther stammen vom Hamburger Tierbildhauer Hans Martin Ruwoldt, von dem viele Werke in der Hansestadt zu finden sind. Raubkatzen hatten es ihm besonders angetan und zählen zu seinen erfolgreichsten Arbeiten.

In der Offerte „Kunstgewerbe und Design“ ist figürliches Porzellan aus der Manufaktur Meissen mit Modellen des frühen 20. Jahrhunderts sehr umfangreich vertreten, allen voran die berühmten Hentschel-Kinder, aber auch ähnliche Schöpfungen weiterer Künstler. Zu den bezauberndsten Meissen-Kreationen im weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts zählt die Serie Tausendundeine Nacht, die in der Auktion als Kaffeeservice für sechs Personen zum Aufruf kommt. Als besonderes Highlight ist hier die außergewöhnliche große Vase Tausendundeine Nacht zu nennen, dessen gemaltes und plastisches Dekor in der Zauberpferd-Gruppe seinen krönenden Abschluss findet.
Zum Abschluss dieser Vorschau darf auch die qualitativ hochwertige Offerte der Gold- und Silberschmiedekunst nicht unerwähnt bleiben, die von einer großen barocken Schraubflasche des Leipziger Meisters Johann Paul Schmidt angeführt wird.
Die Auktionen finden am 6. und 7. März im Auktionshaus Stahl, Graumannsweg 54, in Hamburg statt. Versteigerungsbeginn ist an beiden Tagen um 11 Uhr.




