Cortrie auf den Spuren der teuersten Rolex der Auktionsgeschichte

Fällt der Name "Rolex Daytona" wissen Uhren-Kenner, was die Stunde geschlagen hat. Kommt die Bezeichnung "Paul Newman" hinzu, werden sie mehr als hellhörig. Werden Sie es auch in der kommenden Uhren- und Schmuckauktion von Cortrie!

Cortrie auf den Spuren der teuersten Rolex der Auktionsgeschichte

1963 präsentierte Rolex erstmals die Rennfahrer-Uhr Daytona, die ihren Namen der Rennstrecke in Florida verdankt. Später bekam Schauspieler und Hobbyrennfahrer Paul Newman eine dieser Uhren mit zweifarbigem Exotic Dial von seiner Frau geschenkt, was zu der Bezeichnung "Paul Newman" führte. 2016 wurde Newmans Uhr für den Rekordpreis von 17,8 Millionen USD versteigert.

Rolex Daytona "Paul Newman", Ref. 6241, ca.1967/68 | Foto: Cortrie
Rolex Daytona "Paul Newman", Ref. 6241, ca.1967/68 | Foto: Cortrie

Am 14. September wandelt das Hamburger Auktionshaus Cortrie nun auf diesen Spuren und bietet eine Rolex Daytona Paul Newman aus der ersten Serie mit der dritten Referenz, die von 1965-69 hergestellt wurde an. Das funktionstüchtige Edelstahl-Modell mit schwarzer Lünette befindet sich in sehr schönem Erhaltungszustand und wird mit seiner - vermutlichen - Originalbox geliefert.

Anhänger aus WG und RG mit Brillanten (zus. ca. 6,1 ct) | Foto: Cortrie
Anhänger aus WG und RG mit Brillanten (zus. ca. 6,1 ct) | Foto: Cortrie

Ebenfalls hochkarätig besetzt ist auch die Schmuckofferte, die am 15. September bei Cortrie zum Aufruf kommt. Den Beweis für die Behauptung liefert u.a. ein wunderschöner Anhänger aus Weiß- und Rotgold mit einem Mittelstein von 5,23 ct. Begleitet wird der Stein von weiteren kleinen Brillanten von zusammen 0,87 ct.

Goldschmiedering aus Platin mit Altschliff-Diamanten (zus. ca. 6,9 ct) | Foto: Cortrie
Goldschmiedering aus Platin mit Altschliff-Diamanten (zus. ca. 6,9 ct) | Foto: Cortrie

Bei einer weiteren als Ring ausgeführten Goldschmiedearbeit aus Platin bringt es der Mittelstein sogar auf ca. 6 ct. Dieser ist ebenfalls von weitern Diamanten umgeben, die zusammen etwa 0,9 ct auf die Waage bringen.

Patek Philippe Nautilus Jumbo der Referenz 3700/15 in der Vollgold-Version, Genf 1982 | Foto: Cortrie
Patek Philippe Nautilus Jumbo der Referenz 3700/15 in der Vollgold-Version, Genf 1982 | Foto: Cortrie

Ein weiteres Highlight der Uhrenauktion ist die vermutlich einzige Patek Philippe Nautilus Jumbo der Referenz 3700/15. Das bei Sammlern ohnehin sehr begehrte Modell dürfte in dieser Ausführung aus Gelbgold und Diamanten besonders viele Interessenten anlocken.

Hublot Big Bang UNICO King Ferrari, Ref. 402.OX.0138.WR | Foto: Cortrie
Hublot Big Bang UNICO King Ferrari, Ref. 402.OX.0138.WR | Foto: Cortrie

Ein weiteres Schmankerl für gleichermaßen Uhren- als auch Rennsportbegeisterte dürfte nach der Rolex Daytona eine Big Bang UNICO King Ferrari von Hublot darstellen. Das auf 500 Stück limitierte Modell verfügt über ein skelettiertes Zifferblatt und einen Rotor in Gestalt einer Felge. Ebenfalls mit dabei ist die außergewöhnliche Originalbox mit Uhrenbeweger.

Roesner WG-Armband mit runden Smaragden und Brillanten | Foto: Cortrie
Roesner WG-Armband mit runden Smaragden und Brillanten | Foto: Cortrie

Nicht in limitierter Stückzahl sondern vermutlich einmalig wurde vom Hofjuwelier Roesner dieses Weißgoldarmband ausgeführt. Der Handgelenksschmuck ist mit 6 runden Smaragden (zusammen ca. 3 ct) und 45 Brillanten (zusammen ca. 5,4 ct) besetzt.

Frühe Platinarmbanduhr mit Vollkalender, Mondphase und Minutenrepetition, ca.1925 | Foto: Cortrie
Frühe Platinarmbanduhr mit Vollkalender, Mondphase und Minutenrepetition, ca.1925 | Foto: Cortrie

Unsigniert aber dennoch bedeutend ist eine hoch komplizierte Armbanduhr mit Platingehäuse, die um 1925 hergestellt wurde. Bedeutend ist die Uhr wegen ihrer Minutenrepetition und ihres Kalenders - Komplikationen, die damals kaum bei einer Armbanduhr zu finden waren.

Rolex RG-Armbanduhr mit Emaillezifferblatt "Peacock", Ref.6085, ca. 1952 | Foto: Cortrie
Rolex RG-Armbanduhr mit Emaillezifferblatt "Peacock", Ref.6085, ca. 1952 | Foto: Cortrie

Ein weiteres Highlight für Freunde der Vintage-Uhr ist das vermutlich einzige Exemplar der Ref.6085 mit Peacock-Emaille-Ziffernblatt und Roségoldgehäuse. Eine weitere bekannte Rolex mit diesem Zifferblatt wurde 2006 versteigert, verfügte allerdings über ein Gehäuse aus Gelbgold.

Roesner Ohrschmuck-Rarität mit riesigen Abalone-Multicolour-Naturperlen, ca. 1980 | Foto: Cortrie
Roesner Ohrschmuck-Rarität mit riesigen Abalone-Multicolour-Naturperlen, ca. 1980 | Foto: Cortrie

Mit einer echten Rarität kehren wir noch einmal zum Juwelier Roesner zurück: Im Stil des Art Déco wurde dort ein Paar Weißgoldohrhänger mit Federclip und reichen Diamantbesatz angefertigt. Das Highlight sind jedoch die außergewöhnlich großen Abalone-Multicolour-Naturperlen, die die Schmuckstücke zu Unikaten machen.

Roesner GG-Ring mit Tansanit (ca. 7,2 ct) und Diamanten | Foto: Cortrie
Roesner GG-Ring mit Tansanit (ca. 7,2 ct) und Diamanten | Foto: Cortrie

Wo es gerade so schön ist, bleiben wir noch bei Roesner und stellen diesen hochwertigen Gelbgoldring vor, den zentral ein Tansanit von sehr schöner Farbe und Qualität ziert. Umgeben ist der 7,2 ct Stein von Diamanten im Brillant- und Navetteschliff von zusammen ca. 1 ct.

George Prior, Gold/Emaille-Clockwatch No. 1919, London ca. 1785 | Foto: Cortrie
George Prior, Gold/Emaille-Clockwatch No. 1919, London ca. 1785 | Foto: Cortrie

Natürlich werden auch Sammler von Taschenuhren in der Auktion von Cortrie voll auf ihre Kosten kommen. Ein Highlight von musealem Rang ist hier die vermutlich früheste Gold/Emaille-Clockwatch mit Orientperlenbesatz des Londoner Uhrmachers George Prior und wurde um 1785 hergestellt.

John Arnold, Taschenchronometer No. 76, London 1782 | Foto: Cortrie
John Arnold, Taschenchronometer No. 76, London 1782 | Foto: Cortrie

Etwa zur gleichen Zeit (1782) stellte der ebenfalls in London ansässige Uhrmacher John Arnold ein weiteres Highlight der Auktion her: ein bisher nicht registriertes Taschenchronometer von ebenfalls musealer Qualität. Die Uhr wurde aus langjährigem Privatbesitz eingeliefert und daher nicht in der Liste bekannter John Arnold-Uhren eingetragen. Vielmehr galt sie als verschollen.

Die Versteigerungen beginnen am 14. und 15. September jeweils um 16:30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Auktionshaus Cortrie in der Süderstraße 282. Dort können alle Lose an beiden Auktionstagen von 13-16 Uhr besichtigt werden.

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