In der vergangenen Woche präsentierte Bukowskis mit dem "Important Spring Sale" seine letzte Auktion des Frühjahrs. Millionenpreise wurden erzielt, mit Möbeln, Kunst und Asiatika, die weit über ihre Schätzpreise hinaus den Besitzer wechselten. Hier sind einige der Objekte, die besonders herausragten.

Am ersten Auktionstag präsentierte Bukowskis eine exquisite Auswahl an Antiquitäten, Kunsthandwerk und Schmuck. Unter den Guéridons, Kandelabern und Sesseln kam auch ein Paar Eckschränke von Gottlieb Iwerson zum Aufruf. Die gustavianischen Arbeiten aus furnierten Edelhölzern wie Amaranth und Veilchenholz und ausgestattet mit Platten aus Carrara-Marmor waren auf 400.000-600.000 SEK geschätzt worden, erzielten schließlich jedoch beeindruckende 1.812.500 SEK (ca. 162.000 Euro). Ein weiteres Highlight war Carl Edbergs außergewöhnlicher Kronleuchter von ca. 1755, der 1,5 Millionen SEK (ca. 134.000 Euro) erzielte.

Am Mittwoch stand dann die Kunst auf dem Programm, die insgesamt 11 Millionen Schwedische Kronen erzielte. Der erste große Erfolg der Auktion war Carl Larssons Målargården, das, aufgerufen mit einem Schätzpreis von 1,5-2 Millionen SEK, schließlich für 3,6 Millionen SEK (ca. 321.000 Euro) verkauft wurde. Larssons Ölgemälde Martina med matkorgen (eine Studie zu Frukost i det gröna) wurde zur Überraschung, als es mit 2,5 Millionen SEK (ca. 223.000 Euro) seine Schätzung um das Vierfache überstieg. Andere Werke, die für mehr als eine Million Kronen verkauft wurde, umfassten Anders Zorns Från Sandhamn (5.750.000 SEK), Delsbostintan (1.500.000 SEK) und Fröken Amelie Coyet (1.125.000 SEK) sowie Stefan Johanssons Julikväll (1.483.600 SEK), Carl Fredrik Hills Kustlandskap, Luc-sur-Mer (mot Falaise de Lion-sur-Mer) (1.150.000 SEK) und Havsstrand Luc-sur-Mer (1.750.000 SEK) und Carl Milles Dansande menad (1.163.600 SEK).
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Die internationale Kunst war ebenfalls sehr gefragt, vor allem Werke von Johan Laurentz jensen, Jacob Philipp Hackert und Konstantin Fjodorowitsch Juon. Von letzterem wurde ein Gemälde für 3,5 Millionen SEK (ca. 312.000 Euro) verkauft.
Das herausragendste Ergebnis der Auktion erzielte jedoch weder ein schwedischer Maler oder Aquarellist, sondern ein moderner Meister aus Indien. Mit einer signifikanten Anzahl an internationalen Interessenten, die online und telefonisch teilnahmen, kam Francis Newton Souzas Porträt eines Mannes zum Aufruf, das schließlich für 13.250.000 SEK (ca. 1,18 Millionen Euro) verkauft wurde. Dies entspricht dem höchsten Ergebnis, das im Jahr 2024 bislang in Schweden erzielt wurde und zudem dem zweithöchsten Preis für eine Arbeit Souzas auf dem europäischen Auktionsmarkt.
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Souza war 1947 Mitgründer der Progressive Artists Group (PAG), deren Avantgardekünstler es sich zum Ziel gesetzt hatten, Indiens klassische Kultur mit innovativen westlichen Techniken und Stilen zu vermischen. Souza war wiederholt provokativ und kontrovers bezüglich der Wahl seiner Themen, mit denen er Dinge wie Erotik, Religion und den Kontrast zwischen Gut und Böse untersuchte. Er experimentierte mit verschiedenen künstlerischen Stilen, doch sind es vor allem seine von scharfen schwarzen Linien gekennzeichneten figürlichen Gemälde der 1950er und 1960er Jahre, die heute besonders gefragt sind.

Bukowskis' Auktionswoche umfasste auch einen Katalog mit asiatischer Kunst. Hier wurde eine floral dekorierte Goldvase des 12./13. Jahrhunderts aus China oder Zentralasien zum vierzehnten Millionenlos der Auktion, als sie für 1.6250.000 SEK (ca. 145.000 Euro) einen neuen Besitzer fand.
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Mit seinen Live-Auktionen im Frühjahr, die Kunst, Design, Uhren, Antiquitäten, Kunsthandwerk und Schmuck umfassten, erzielte Bukowskis insgesamt 254,4 Millionen SEK (ca. 22,7 Millionen Euro). 35 Lose knackten dabei die 1-Millionen-Kronen-Grenze.









