Am vergangenen Dienstag fand die Qualitätsauktion der Uppsala Auktionskammare statt. mit Hunderten von Losen, hinter denen sich große Namen wie Lars Lerin, Josef Frank und Arne Norell verbargen. Doch waren es nicht nur Künstler und Designer, die den Auktionssaal besuchten, auch viele fiktive Figuren schauen vorbei.

Die Kategorie „Spielzeug & Technik“ umfasste rund 40 Lose, von einer Spielzeugburg der deutschen Marke Märklin bis zu einem englischen Diorama aus dem frühen 20. Jahrhundert. Doch der große Star der Auktion kam weder aus Deutschland oder England, sondern aus Entenhausen. Etwa dreißig Zeitschriften mit Titelheld Donald Duck (auf Schwedisch "Kalle Anka") kamen am 15. März zum Aufruf, darunter auch die erste schwedische Ausgabe von September 1948.
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Das Heft, dessen Wert vom Auktionshaus auf 60.000 - 80.000 SEK (ca. 5.800 - 7.800 Euro) geschätzt worden war, wechselte schließlich für 145.000 SEK (ca. 14.000 Euro) den Besitzer. Damit ist es das teuerste Donald Duck-Heft, das in den vergangenen zehn bis fünfzehn Jahren in Schweden versteigert wurde. Der noch immer gültige Rekord wurde 1999 aufgestellt, als die erste Ausgabe der schwedischen Donald Duck-Comics bei einer Auktion in Stockholm für 170.000 SEK (ca. 16.000 Euro) verkauft wurde.
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Eine weitere Comicfigur, die bei der Qualitätsauktion der Uppsala Auktionskammare für Aufsehen sorgte, war Batman, in Schweden auch "Läderlappen" genannt. Ein Los umfasst neunzehn schwedische Batman-Comics aus den Jahren 1951, 1952, 1956, 1957, 1960 und 1961, darunter auch die erste Ausgabe. Mit einem erzielten Preis von 42.000 SEK (ca. 4.000 Euro) überboten sie ihren Schätzpreis in Höhe von 4.000 - 6.000 SEK um das Siebenfache.
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