Eine seltene Postkarte mit einer Zeichnung von Edvard Munch kommt am 22. Februar bei Hess Fine Art Auctions in St. Petersburg, Florida zum Aufruf. Der Schätzpreis liegt bei 20.000-40.000 US-Dollar. Die Abbildung auf der Vorderseite der auf den 9. Januar 1912 datierten Karte, die eigentlich nur zwei Mädchen auf Skiern zeigt, wurde durch Munch um die Darstellung eines Mannes mit Hund ergänzt. Verschickt hatte er die Postkarte an den Künstler Thorolf Holmboe, dem er schrieb "Danke für die Neujahrskarte von Dir und Deiner Frau und nochmals ein frohes neues Jahr" und seine Unterschrift daruntersetzte.
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Die Postkarte wurde vom Edvard Munch Tekster Digitalt Arkiv unter PN 1309 beglaubigt und stammt aus der Sammlung in der amerikanischen Residenz eines norwegischen Olympia-Arztes, in dessen Familie sie weitervererbt wurde. Der Besitz umfasste zudem ein Gemälde von Munch, das Berichten zufolge für 1 Million US-Dollar verkauft wurde, wozu jedoch keine genauen Details in Erfahrung zu bringen sind.
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Der norwegische Maler Edvard Munch, der vor allem bekannt für Der Schrei bekannt ist, untersuchte in seinen emotional aufgeladenen Werken Themen wie Angst, Liebe und Tod. Geboren 1863, waren seine frühen Jahre geprägt vom Tod seiner Eltern, was seine Kunst stark beeinflusste. Munchs expressiver Gebrauch von Farben und Symbolik ebnete dem modernen Expressionismus den Weg. Wurde sein Werk zu seinen Lebzeiten auch kontrovers diskutiert, so erhielt es doch viel Aufmerksamkeit. Sein Vermächtnis wurde vom schwedischen Sammler Ernest Thiel gestärkt, der eine der größten Munch-Sammlungen außerhalb Norwegens zusammentrug. Thiels Bewunderung für Munchs radikale Vision trug dazu bei, dessen Reputation in Europa zu verbessern, was Munchs Status als Pionier der Moderne zementierte.
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Edvard Munchs Gemälde erzielen auf dem Auktionsmarkt beeindruckende Preise, allen voran natürlich Der Schrei, dessen Pastellversion von 1895 bei Sotheby's New York am 2. Mai 2012 für die Rekordsumme von 119,9 Millionen US-Dollar versteigert wurde. Verkauft wurde es vom norwegischen Unternehmer Petter Olsen, der es von seiner Mutter geerbt hatte. Käufer war der amerikanische Unternehmer und Kunstsammler Leon Black, Mitglied des Vorstands des Metropolitan Museum of Art und des MoMA.
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