Einsteins Promotionsurkunde […] stellt eine fantastische Erinnerung an sein Genie und den Eckpfeiler seiner akademischen und forschenden Karriere dar, die unsere Sicht auf unsere Welt und den Kosmos nachhaltig beeinflusst hat.
Nicht nur für seiner Relativitätstheorie bekannt, sondern auch für zahlreiche Entdeckungen sowie Zitate voller Weisheit und bisweilen voller Ironie, gehört Albert Einstein (1879-1955) nicht nur zu den berühmtesten Persönlichkeiten der Wissenschaftsgeschichte. Der beliebte und verehrte Physiker ist vielmehr schon längst eine Ikone des 20. Jahrhunderts geworden. Da wundert es nicht, dass die Ankündigung von der baldigen Versteigerung seiner originalen Promotionsurkunde auf reges Interesse stößt.
Lesen Sie auch: Warum VIP-Memorabilia so unwiderstehlich sind

Das Dokument kommt als Top-Los der Fine Books & Manuscripts-Auktion zum Aufruf, die Bonhams am 12. April in New York präsentieren wird. Die von der Universität Zürich ausgestellte Urkunde stammt aus dem Jahr 1905, Einsteins Annus mirabilis („Wunderjahr“), in dem der Physiker zahlreiche außerordentliche Leitungen vollbrachte. Das besondere und persönliche Erinnerungsstück an den größten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts wird mit einem Schätzpreis in Höhe von 300.000-500.000 USD angeboten.
Ian Ehling, Director of Fine Books and Manuscripts bei Bonhams in New York, sagt: „Einsteins Promotionsurkunde für seine bedeutende Arbeit zur Berechnung der Molekülgröße, die heute die am häufigsten zitierte seiner Schriften ist, stellt eine fantastische Erinnerung an sein Genie und den Eckpfeiler seiner akademischen und forschenden Karriere dar, die unsere Sicht auf unsere Welt und den Kosmos nachhaltig beeinflusst hat.“

Die Auktion umfasst auch die Sammlung des Fotografen Roman Vishniac (1897-1990), der vor dem Zweiten Weltkrieg die jüdischen Gemeinden in ganz Europa dokumentierte. Selbst aus einer jüdischen Familie stammend, floh Vishniac 1918 angesichts des wachsenden Antisemitismus aus Russland und lebte einige Jahre vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Deutschland. Seine intimen und verstörenden Fotografien der jüdischen Viertel wurden 1947 in Vanished World: Jewish Cities, Jewish People veröffentlicht.
Weitere Neuigkeiten vom Auktionsmarkt finden Sie im Barnebys Magazin!










