1969 war eine spezielle Abteilung der Carabinieri ins Leben gerufen worden, die sich dem Schutz von Kulturgütern widmen sollte. Seitdem konnte die mittlerweile 280 Personen starke Truppe so manches verloren geglaubte Kunstwerk wieder aufspüren.
So auch vor Kurzem, als Sprecher des Turiner Zweigs der Spezialeinheit verkünden durften, dass sie ein seit 2004 verschwundenes Gemälde des italienischen Renaissancemalers Tizian sicherstellen konnten. Zu verdanken hatten sie diesen Erfolg einem Tipp, der sie in eine piemontesische Werkstatt geführt hatte, wo besagtes Gemälde zu Restaurierungszwecken hingebracht worden war.
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Nachdem das um 1512 entstandene Gentiluomo con berretto nero („Porträt eines Herrn mit schwarzem Barett“), das Tizian zugeschrieben und auf 7 Millionen USD geschätzt wird, 2004 verschwunden war, führte die Spur in die Schweiz, konnte dort jedoch nicht weiterverfolgt werden. Wie Forbes berichtet, befinden sich nun zwei Schweizer Staatsangehörige im Fokus der Ermittlungen.
Der Herr mit schwarzem Barett wurde am 19. Mai dem italienischen Staat zurückgegeben.
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