Mit zwei Meisterwerken ging Impressionist Claude Monet sowohl am 12. Mai bei Sotheby’s Impressionist & Modern Art Evening Sale als auch am 13. Mai bei Christie’s 20th Century Evening Sale (beide in New York) an den Start – und das jeweils sehr erfolgreich. Denn beide Gemälde können sich nach ihrem Verkauf in die Top 10 der am teuersten versteigerten Werke des Künstlers einreihen.

Zuerst kam bei Sotheby’s das großformatige (100 x 200 cm) Le Bassin aux nymphéas zum Aufruf, das Monet um 1918 malte und mit seiner Signatur versah. Mit seinen erzielten Preis von 70,4 Millionen USD nimmt es nun den fünften Platz auf der Liste der am teuersten versteigerten Gemälde Monets ein.
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Der nächste Paukenschlag erfolgte nur einen Abend später, als Christie’s Kunstsammlern Werke des 20. Jahrhunderts offerierte. Zu den mit Spannung erwarteten Meisterwerken gehörte hier Monets zwischen 1899 und 1903 ausgeführte Ölgemälde Waterloo Bridge, effet de brouillard. Tatsächlich erzielte es mit 48,5 Millionen USD den zweithöchsten Preis des Abends und musste sich nur von Picassos Femme assise près d’une fenêtre (Marie-Thérèse) geschlagen geben, das für mehr als das Doppelte den Besitzer wechselte.
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„Wir waren besonders glücklich, Monets Waterloo Bridge, effet de brouillard in der Auktion anbieten zu dürfen, das den höchsten Preis der London-Serie erzielte“, sagte Vanessa Fusco, Co-Head des 20th Century Evening Sale.

Claude Monet war in den Jahren 1899 und 1900 wiederholt nach London gereist, wo die Waterloo Bridge, aber auch das Parlamentsgebäude zu den Motiven gehörten, die er mehr als einmal auf der Leinwand festhielt.
Waterloo Bridge, effet de brouillard hat nach der Auktion bei Christie’s nun den sieben Platz in Monets Top 10-Liste der teuersten Auktionsverkäufe inne – eine Liste, in der die berühmten Seerosenbildern des Impressionisten dominieren, was durch den äußerst erfolgreichen Verkauf von Le Bassin aux nymphéas erneut bestätigt wurde.
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