Beinahe vierzig Jahre arbeitete der britische Maschinenbauingenieur John Healey für das Oriental Institute der University of Chicago in Ägypten und überwachte archäologische Ausgrabungen in Luxor. Gleich zu Beginn seiner Tätigkeit im ehemaligen Pharaonenreich am Nil im Jahr 1932 lernte er dort seinen Landsmann Howard Carter kennen, der zehn Jahre zuvor durch die Entdeckung des Grabes des Tutanchamun im Tal der Könige weltberühmt geworden war.
Healey und Carter wurden Freunde und als Carter Ägypten 1939 zum letzten Mal verließ, schenkte er Healey einen seiner Koffer. Carter starb kurz darauf in London, sein Koffer begleitete Healey bei dessen jährlichen Aufenthalten in Ägypten, bis er 1970 seinen wohlverdienten Ruhestand antrat und endgültig nach England zurückkehrte.
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Den Koffer mit den Initialen Howard Carters verstaute John Healey unter dem Bett, wo sein Sohn und Erbe Derek ihn vor Kurzem wiederfand und zu Elstob Auctioneers nach Ripon brachte, um ihn versteigern zu lassen. Der Schätzpreis wurde mit 1.000-1.500 GBP (ca. 1.200-1.800 Euro) recht moderat festgelegt, doch wenn es um Stücke aus dem (ehemaligen) Besitz einer berühmten Persönlichkeit geht, sind hohe Preissteigerungen immer möglich. Und das war auch am 27. Februar der Fall, als der Koffer schließlich für 12.000 GBP (ca. 14.500 Euro) versteigert wurde.
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Die Entdeckung des Grabes des Tutanchamun im Jahr 1922 war eine absolute Sensation. Und noch immer hält das Tal der Könige Überraschungen bereit. So stießen Forscher dort 2022 auf eine weitere königliche Grabkammer, die jetzt als jene von Pharao Thutmosis II. identifiziert werden konnte.
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