Die Beatles sind jetzt offiziell Millionen-Dollar-Maler: Das einzige erhaltene Werk, an dem Paul McCartney, George Harrison, Ringo Star und John Lennon gemeinsam gearbeitet haben, wurde gestern bei Christie's New York für 1,7 Millionen US-Dollar versteigert. Vorab der Auktion auf 400.000-600.000 US-Dollar geschätzt, beweist das Ergebnis, dass die Macht der Beatlemania noch immer andauert.
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Im Sommer 1966 reisten die Beatles im Zuge ihrer Tournee nach Japan, um an fünf Abenden im Budokan in Tokio Konzerte zu spielen (29. Juni bis 3. Juli). Aufgrund der Aufregung und der Fans, die den vier Musikern folgten, beschlossen die japanischen Behörden, diese in der Präsidenten Suite im Hilton Hotel abzuschotten und sicher zur Konzerthalle zu geleiten. Während dieser Zeit beschlossen die Beatles, gemeinsam ein Gemälde zu schaffen, bei dem jeder für ein Viertel des Bildträgers zuständig war. Das Ergebnis war ein abstraktes Kunstwerk aus leuchtenden psychedelischen Farben, geometrischen Formen und wirbelnden Mustern. Ein japansicher Journalist betitelte es in den 1980er Jahren mit Images of a Woman.
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Das Gemälde entstand zu einem wichtigen Zeitpunkt in der Karriere der Beatles: ihre Tournee im Sommer 1966 sollte ihre letzte sein. Nur wenige Wochen nach den Japan-Konzerten beschlossen sie, ihre Live-Auftritte ad acta zu legen. Bis zur Auflösung der Gruppe im Jahr 1970 konzentrierten sie sich ausschließlich auf ihre Studio-Arbeit.
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Images of a Woman ist auch die teuerste Beatles-Memorabilie mit allen vier Unterschriften der Bandmitglieder. Erst im Juli 2023 wurde der von allen Beatles unterzeichnete Auflösungsvertrag für 240.000 US-Dollar versteigert.
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