Hier sind fünf Fakten zu Paul Klee (1879-1940), die Sie vielleicht noch nicht kannten.
1. Er spielte ausgezeichnet Geige
Die Eltern von Paul Klee waren der deutsche Musiklehrer Hans Wilhelm Klee und die Schweizer Opernsängerin Ida Marie Klee, geb. Frick. Unter diesen Umständen ist es nachvollziehbar, dass dem Ehepaar Klee vorschwebte, ihr Filius würde ebenfalls eine musikalische Karriere einschlagen. Und tatsächlich hätte es so kommen können. Denn Paul Klee, der im Alter von sieben Jahren anfing Geige zu spielen, erwies sich als äußerst begabt und beherrschte das Instrument innerhalb weniger Jahre geradezu meisterhaft. In seinen Anfangszeiten als Künstler verdiente er seinen Lebensunterhalt als Geiger.
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2. Er war ein großer Katzen-Fan
Paul Klee war ein großer Katzenfreund. Im Laufe ihres Lebens besaßen er und seine Ehefrau Lily mindestens sechs Katzen: Fritzi, Bimbo I, Nuggi, Mys, Skunk und Bimbo II. Wie sehr das Herz des Malers an seinen Stubentigern hing, lässt sich daran ermessen, wie viele Freiheiten er ihnen gewährte. So waren sie in seinem Atelier stets gern gesehene Gäste, die immer wieder als Inspirationsquelle dienten und auch über seine Leinwände laufen durften.
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3. Er unternahm eine kunsthistorisch bedeutsame Reise
Die Tunisreise, die Paul Klee vom 7. bis 19. April 1914 mit seinen Kollegen August Macke und Louis Moilliet, der zuvor bereits zweimal in Nordafrika gewesen war, unternahm, gilt als bedeutendes Ereignis der Kunstgeschichte. Allgemein wird sie als Wendepunkt vom Expressionismus zur Abstraktion in Deutschland betrachtet, während sie für Paul Klee eine persönliche Epiphanie darstellte. Hatte er vorher vor allem als Grafiker und Zeichner gearbeitet, entdeckte er durch die besonderen Lichtverhältnisse und Farben Tunesiens verstärkt die Malerei für sich.
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4. Er verlor Freunde im Ersten Weltkrieg
Einen weiteren Wendepunkt für die Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts war der Erste Weltkrieg, der die Sichtweise und die Gefühlswelt der Menschen und damit natürlich auch der Künstler veränderte. Viele verloren Freunde und Familienmitglieder an der Front, so auch Paul Klee. Gleich zu Beginn des Krieges fiel August Macke, mit dem er wenige Monate zuvor noch durch Tunesien gereist war. Vom Tod Franz Marcs in Verdun, mit dem er zusammen in der Redaktionsgemeinschaft Der Blaue Reiter zusammengearbeitet hatte, erfuhr er an jenem Tag, an dem er selbst zum Kriegsdienst einberufen wurde.
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5. Paul Éluard schrieb ein Gedicht über ihn
Als sich Paul Klee 1925 für seine erste Einzelausstellung in Frankreich in Paris aufhielt, lernte er die Surrealisten kennen. Er beteiligte sich an einer ihrer Ausstellungen, wurde in die Gruppe jedoch nicht aufgenommen. Zum Katalog zu seiner Einzelausstellung steuerte der surrealistische Dichter Paul Éluard allerdings ein Gedicht mit dem Titel Paul Klee bei.










