Black Moon hieß die erste Uhr, das Dior 1975 auf den Markt brachte. Das Modell war ein hervorragendes Beispiel dafür, dass Schlichtheit oftmals die eleganteste Lösung ist – ein Konzept, das die Uhrenkollektionen von Dior auch in Zukunft begleiten sollte.

Fünfzehn Jahre später präsentierte Dior die Kollektion Bagheera, die von den Charakteristika der Black Moon inspiriert war. Bagheera ist auch der Name des schwarzen Panthers in Rudyard Kiplings Dschungelbuch, weshalb es nicht unwahrscheinlich erscheint, das die Uhr von der Eleganz dieser Raubkatze inspiriert war.
1995 kam La Parisienne auf den Markt. Dieses Mal hatte sich das Modehaus für ein eckiges Uhrengehäuse entschieden, was damals ein eher seltenes Design war.
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Nach La Parisienne begann eine neue Ära für die Uhren von Dior, deren Zifferblätter und Armbänder immer origineller wurden. Im Jahr 2000 erfolgte der Launch von Malice, deren Armband aus miteinander verbundenen Cs und Ds bestand, sowie von Riva, die ein Update von La Parisienne war.
Im darauffolgenden Jahr, unter der Leitung von John Galliano, erfolgte der Launch einer neuen Uhrenkollektion des Hauses Dior. Das erste Modell hieß Chris 47 Aluminum, dessen zeitgenössische Formgebung die Geburtsstunde für ein neues Design der Dior-Uhren bedeutete.

Malice und Riva wurden überarbeitet und mit Edelsteinen verziert, was zu Malice Sparkling und Riva Sparkling führte.
2002 erschien im Zuge der Frühjahr/Sommer-Prêt-à-porter-Kollektion eine spannende Auswahl an Modellen, die mit der Bedeutung des Begriffs „weiblich“ spielten und wie Grenze zwischen männlichen und weiblichen Silhouetten verwischte. Diese Laufsteg-Modelle dienten als Inspiration für die Dior 66-Uhr, ein unglaublich dünner und nicht „traditionell femininer“ Zeitanzeiger.
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Da die Uhren von Dior eine immer bedeutendere Größe des Unternehmens wurde, schuf die Dior-Schmuckdesignerin Victoire de Castellane ein eigenes Modell namens Le D de Dior, dessen rundes und schlichtes Design an die Black Moon von 1975 anknüpfte.

Während die für Damen entworfenen Dior 66 und Le D de Dior mit geschlechtsspezifischen Traditionen spielten, brachte die Linie Dior Homme die Uhr Chiffre Rouge auf den Markt.
2005 präsentierte Galliano die Dior Christal-Uhren, die einmal mehr maskuline Formen mit femininen Details verbanden und Stahl mit Saphiren kombinierten. Im selben Jahr wurde die Chiffre Rouge-Kollektion bei der World Watches and Jewelry Show in Basel ausgezeichnet. Und das genau zum richtigen Zeitpunkt, denn in jenem Jahr feierte das Unternehmen den 100. Geburtstag seines Gründers Christian Dior.
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Inspiriert von dessen Begeisterung für große Bälle und Feste, wurde 2011 die Dior VIII Grand Bal-Kollektion präsentiert, bei der jedes Modell an ein Ballkleid erinnern soll. „Das Ballkleid verleitet zum Träumen und soll die Frau in eine traumhafte Erscheinung verwandeln“, erklärte einst Christian Dior und die Designer, die sein Erbe heute fortführen, erschaffen mit der Grand Bal-Kollektion Uhren in diesem Sinne. Nicht zuletzt dies macht die Uhren von Dior so beliebt – auch auf dem Auktionsmarkt.









