Mode ist am Himmel, auf der Straße, Mode hat mit Ideen zu tun, mit der Art, wie wir leben, mit dem, was vor sich geht.
Die Welt der Mode ist seit langem ein Synonym für Luxus und Glamour. Da wundert es nicht, dass begehrte Güter wie Handtaschen oder Haute Couture-Kleider auch auf dem Auktionsmarkt beliebt sind. Außerdem ist Mode ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und ist "am Himmel, auf der Straße, Mode hat mit Ideen zu tun, mit der Art, wie wir leben, mit dem, was vor sich geht", wie es Coco Chanel einmal ausdrückte.
8. Balenciaga

Cristóbal Balenciaga (1895-1972) arbeitete als Couturier des spanischen Königshauses und Adels, bevor er 1927 während des Spanischen Bürgerkriegs nach Paris umzog. In den 1950er und 1960er Jahren waren seine Modenschauen absolut wegweisend und führten Looks wie das hochgegürtete Baby Doll-Kleid, die Ballonjacke oder das Sackkleid ein, mit dem das Empire-Kleid des frühen 19. Jahrhunderts wiederbelebt wurde. Zu Balenciagas wichtigsten Aufträgen zählen das Hochzeitskleid, in dem Königin Fabiola von Belgien 1960 vor den Altar trat, sowie jene Abendrobe, die Jackie Kennedy ein Jahr später zum ersten Präsidentschaftsball ihres Mannes trug. Obwohl Cristóbal Balenciaga sein Haute Couture-Haus 1968 schloss, wurde die Marke 1986 wiederbelebt, deren Spezialität heute gehobener urbaner Chic ist.
7. Burberry

Die Marke Burberry, die eine Art Synonym für britische Mode darstellt, wurde 1856 von Thomas Burberry (1835-1926) gegründet, der sich auf Oberbekleidung spezialisierte, die aus Gabardine bestand, einem wasserfesten Wollstoff, den er selbst entwickelt hatte. Burberrys Mäntel wurden sowohl von den führenden Entdeckern des 20. Jahrhunderts, als auch von den frischen Offizieren im Ersten Weltkrieg getragen – ein Umstand, der dem Trenchcoat zu seinem Namen verhalf (trench engl. für "Schützengraben"). In den 1920er Jahren wurde der Burberry-Trenchcoat mit dem typischen karierten Innenfutter allgemein populär und die Marke wurde mit den Bereichen Prêt-à-porter-Mode, Accessoires, Handtaschen, Schuhe und Kosmetika ausgebaut.
6. Dior

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs präsentierte Christian Dior (1905-1957) seine ersten Entwürfe: aufgebauschte wadenlange Röcke und schmale Taillen, die für Aussehen sorgten und die damalige Mode auf den Kopf stellten. In den 1950er Jahren konnte die Dame von Welt bei Dior alles bekommen, von Haute Couture über Prêt-à-porter bis hin zu Hüten, Accessoires und Parfum. Das Modehaus war so erfolgreich, dass seine Entwürfe 50% der französischen Modeexporte darstellten und auch Hollywood-Ikonen verführte: Marilyn Monroe genauso wie Marlene Dietrich, die schon bald klarstellte: "No Dior, no Dietrich". Auch nach dem frühen Tod seines Gründers blieb das Modehaus führend im Bereich Eleganz. Die 1995 eingeführte Handtasche Lady Dior wurde nach Prinzessin Diana ("Lady Di") benannt und zu einem populären Modell der Marke. Nicht minder beliebt sind auch die zeitlosen Parfum-Linien, wie Sauvage oder J'adore.
5. Gucci

Die meistverkaufte italienische Marke wurde 1921 unter der Leitung von Guccio Gucci (1881-1953) gegründet, der in jenem Jahr in Florenz ein Geschäft für hochwertige Lederwaren eröffnete. Die Marke wurde in ganz Italien bekannt mit seinen verzierten Halbschuhen, Strickwaren, Gepäckstücken und Leinenhandtaschen mit den verschlungenen G's. In den 1950/60er Jahren wurde Gucci schließlich zum weltweiten Phänomen und erweitere sein Angebot nach und nach mit Gürteln, Brillen, Schmuck und sogar Sportwagen. Von Tom Ford, der Ende des 20. Jahrhundert Kreativdirektor des Hauses war, wurde die Prêt-à-porter-Linie eingeführt. Die heutige Popularität Guccis beruht auf den Details seiner Designs: dem Gucci Marmont-Logo, den roten und grünen Streifen, dem Ritter des Gucci-Wappens, dem Bambus-Handgriff und dem Trensenverschluss.
4. Valentino

Inspiriert von der klassischen Pariser Haute Couture, gründete Valentino Garavani (*1932), der nach dem Schauspieler Rudolph Valentino benannt wurde, seine Modehaus 1960 in Rom. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Valentinos extravagante und feminine Mode der letzte Schrei, insbesondere Kleider mit seinem Markenzeichen, dem Valentino Red, die prächtige Stoffe, klassische Silhouetten und handwerkliches Können auf höchstem Niveau vereinten. Obwohl er 2008 in den Ruhestand ging, ist die Marke immer noch eine Ikone und Vintage-Couture-Stücke werden ebenso versteigert wie zeitgenössische Accessoires, darunter die mit Nieten verzierten Schuhe und Taschen.
3. Hermès

Hermès wurde 1837 von Thierry Hermès (1801-1878) als Geschäft für gehobenes Reitzubehör in Paris gegründet. In den 1920/30er Jahren verwandelte es sich jedoch nach und nach in ein international bekanntes Label für Mode und Luxus, als es Handtaschen, Kleidung und die berühmten Seidenschals in sein Sortiment aufnahm. Die heute bekanntesten Kreation von Hermès sind die nach Grace Kelly benannte Kelly Bag und die nach Jane Birkin benannte Birkin Bag. Wer eine der aus extravaganten und exotischen Materialien hergestellten Taschen sein Eigen nennen möchte, muss sich auf lange Wartelisten einstellen. Leichter ist es, einen der Seidenschals von Hermès, die es mittlerweile in über 2.000 Designs gibt, zu erstehen und es somit Audrey Hepburn und Queen Elizabeth II. gleichzutun. Fast alle Artikel des Sortiments von Hermès, darunter auch Konfektionsware, Parfum, Krawatten und Wohnaccessoires, werden auch heute noch in Frankreich handgefertigt.
2. Louis Vuitton

Das LV-Logo ist heute weltbekannt, man weiß einfach, dass es für Louis Vuitton steht. Doch wer war dieser Louis Vuitton eigentlich? Louis Vuitton (1821-1892) war ab 1854 der führende Kofferhersteller in Paris, dem auch Kaiserin Eugenie Aufträge für Reisegepäck anvertraute. Aufgrund der neuen Bedingungen des Reisens mit Eisenbahnen und Dampfschiffen, erfand er leichte stapelbare Koffer, 1896 ließ sein Sohn und Nachfolger Georges das berühmte Monogramm patentieren. Im Laufe des 20. Jahrhunderts erweitere die Marke ihr Lederwarenangebot und heuerte 1997 Marc Jacobs an, um im Bereich der Konfektionsware Fuß zu fassen. Immer wieder arbeitet die Marke auch mit berühmten Künstlern wie Yayoi Kusama, Takashi Murakami, Urs Fisher oder Jeff Koons zusammen, die ihrer Kreativität in limitierten Kollektionen freien Lauf lassen dürfen.
1. Chanel

Die beliebteste Modemarke bei Barnebys führt uns zurück ins Jahr 1909, als Gabrielle "Coco" Chanel (1883-1971) einen Laden in Paris eröffnete. Als sich die Rolle der Frau während des Ersten Weltkriegs zu wandeln begann, griff Chanel dies in ihren Kreationen auf und entwarf Jersey-Pullover, das "kleine Schwarze" und Tweed-Kostüme, die in den 1950er Jahren die Form des oft kopierten Chanel-Kostüms erhielten. Mit dem Parfum Chanel No. 5 entstand 1921 ein weiterer Klassiker der Marke. Bei Mademoiselle Chanel konnte man Haute Couture genauso kaufen wie Prêt-à-porter, Parfum, Schmuck (vor allem die langen Perlenketten, die Coco Chanel selbst gerne trug) und die 2.55-Handtasche, die nach ihrem Einführungsdatum benannt wurde. Nach einer auf Coco Chanels Tod folgenden Durststrecke für die Marke, sorgte Karl Lagerfeld ab den 1980er Jahren für frischen Wind, als er zum Chefdesigner ernannt wurde. Dank ihm und dem in der 1990er Jahren eingeführten Logo mit den zwei ineinander verschlungenen C's hat Chanel die Spitzenposition unter den Modehäusern zurückerobert – was sich auch in den Suchanfragen bei Barnebys widerspiegelt.
Entdecken Sie weitere Artikel zum Thema Mode im Barnebys Magazin!




