Mit 160 von ihm entworfenen Textildesigns gilt Josef Frank als einer der besten schwedischen Designer aller Zeiten, dessen Arbeiten auf dem Auktionsmarkt heiß begehrt sind. Entdecken Sie mit uns nun seine beliebtesten Muster, die sich durch kraftvolle Farben und Inspirationen aus der Pflanzenwelt auszeichnen.
Celotocaulis

Die Entwürfe von Josef Frank bewegen sich häufig im Grenzgebiet von Fantasie und Realität und enthalten oft exotische Pflanzen in leuchtenden Farben. Das Muster Celotocaulis entstand um 1930 und unterscheidet sich von Franks anderen Mustern durch die Tatsache, dass der Designer hier einer einzigen Farbe treu blieb. Das lateinische Wort Celotocaulis ist eine Kombination aus zwei Wörtern, die „Blumenstiel“ und eine asiatische Blumengattung bedeuten.
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Primavera

Ein Muster, das in den frühen 1920er Jahren entstand, war Primavera, das italienische Wort für Frühling. Primavera setzt sich aus Beeten zusammen, die mit Blumen der lokalen Flora bepflanzt sind, darunter Tulpen, Hyazinthen, Veilchen und Vergissmeinnicht.
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Manhattan

Von 1942 bis 1946 lebte Josef Frank in New York, wo er als Gastdozent an der New York School for Social Research arbeitete. In dieser Zeit schuf er rund fünfzig Muster, die er 1944 der Gründerin von Svenskt Tenn, Estrid Ericson, zum Geburtstag schenkte. Eines dieser Muster war Manhattan, zu welchem ihn der geradlinige Straßenplan der Stadt, der ihn faszinierte, inspiriert hatte.
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Drinks

Seine Zeit in Amerika inspirierte Josef Frank auch zu dem Muster Drinks, für das er sich einmal mehr der Flora bediente, dieses Mal jedoch von einer exotischeren als es bei Primavera Fall gewesen war: Auf einem Untergrund präsentiert er in organisch geformten Kartuschen Tee, Kaffee und Kakao in ihrem ursprünglichen Erscheinungsbild, sprich als Pflanze.
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Hawaii

Viele von Josef Franks Textildesigns verfügen über exotische Motive, darunter auch der Stoff Hawaii, der den Regenwald in kräftigen Farben darstellt. Auch dieses Muster entstand während seiner New Yorker Zeit. Die Inspiration dazu erhielt er im Metropolitan Museum of Art, wo Palamporen mit Lebensbaummotiven ausgestellt wurden – die allerdings aus dem nördlichen Indien stammen.
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Terrazzo

Estrid Ericson durfte sich 1944 auch über das Muster Terrazzo freuen, das zu jenen Designs gehörte, die Frank ihr anlässlich ihres Geburtstags zukommen ließ und das eines der beiden einzigen anorganischen Motive im Œuvre des Designers ist. Die Inspiration dazu stammte von Steinfließen und Mosaiken, weshalb er es hauptsächlich für Teppiche verwendete.
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Teheran

Apropos Teppiche: Das Muster Teheran schuf Josef Frank in Anlehnung an die weltberühmten persische Teppichproduktion, allerdings mit einem Augenzwinkern, indem er die Blumenmuster mit kräftigen Farben zum Leuchten brachte. Obwohl der Stoff bereits in den frühen 1940er Jahren entworfen wurde, wurde er erst 1991 zum ersten Mal gedruckt.


