Entdecken Sie mit uns 10 Sammlerstücke, die in ihren jeweiligen Kategorien zu den teuersten gehören, die jemals auf dem Auktionsmarkt gehandelt wurden.
Eine Ru guanyao-Schale

Kleine schlichte Schalen wie diese wurden zum Auswaschen kleiner Pinsel verwendet. Das vorliegende Exemplar aus Porzellan stammt aus der Song-Dynastie (960-1279) und wurde 2017 bei Sotheby’s als „äußerst selten und bedeutend“ angepriesen.
Das Ru guanyao-Geschirr ist für seine intensiven blau-grünen Nuancen bekannt sowie für seine von feinen Rissen durchzogene Glasur. Stücke dieses Geschirrs sind in der Tat sehr selten, da ihre Produktion nach nur zwei Jahrzehnten eingestellt wurde.
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Der Bieterkampf um das gute Stück bei Sotheby’s in Hongkong dauerte 20 spannende Minuten, bevor es für 37,68 Millionen US-Dollar verkauft wurde und den bisherigen Rekordhalter für chinesisches Porzellan, die 2014 versteigerte „Chicken Cup“, vom Thron stieß.
Eine Puppe von Rochard

Im Januar 2018 präsentierte das amerikanische Auktionshaus Theriault’s diese antike französische Puppe von Antoine Edmond Rochard, die für 333.500 US-Dollar einen neuen Besitzer fand, der angab, sie dem Barry Art Museum, in Norfolk, Virginia, überlassen zu wollen.
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Laut dem auf den Verkauf antiker Puppen spezialisierten Auktionshaus verkörpert die Puppe auf perfekte Weise „das goldene Zeitalter der französischen Puppen“. Ein äußerst erstaunliches Detail ist zudem die auf den Korpus von Hand aufgemalte Kette, deren 24 Perlen aus Mikrofotografien mit historischen französischen Motiven bestehen. Bei genauerem Hinsehen erkennt man beispielsweise das Schloss Fontainebleau, den Louvre oder das Hôtel de Ville in Paris.
Das Filmplakat zu Metropolis

Kein anderes Filmplakat ist so begehrt wie dieses, von dem geschätzt nur noch vier bis zehn Exemplare existieren. Eines gehört dem MoMA, ein weiteres der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien und ein drittes soll sich im Besitz von Schauspieler Leonardo DiCaprio befinden.
Das vierte bekannte Exemplar erzielte 2005 mit 690.000 US-Dollar die höchste jemals für ein einzelnes Filmplakat gezahlte Summe. 2012 kam es in einem Konvolut mit weiteren seltenen Plakaten erneut unter den Hammer – zwangsweise auf Anordnung eines Handelsgerichts, denn der stolze Besitzer hatte sich mit seiner Leidenschaft für seltene Filmplakate eindeutig übernommen. Ersteigert wurde die Plakate vom bekannten Sammler und Cineasten Ralph DeLuca, der sich gegen drei Konkurrenten durchsetzen konnte.
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Metropolis wurde 1927 von Fritz Lang inszeniert und ist der teuerste Stummfilm aller Zeiten. Mit seiner futuristischen Handlung und den Spezialeffekten setzte der deutsche Blockbuster ganz neue Maßstäbe und wird auch heute noch als Meilenstein der Filmgeschichte bewundert.
Das Skelett eines Dinosauriers

Im Juni 2018 übernahm das Pariser Auktionshaus Aguttes die Versteigerung eines Urzeitgiganten und begab sich dafür auf die erste Plattform des Eiffelturms, wo das besagte Auktionsobjekt medienwirksam aufgestellt worden war. Das Skelett eines noch unbekannten fleischfressenden Dinosauriers war neun Meter lang, 2,60 breit und 150 Millionen Jahre alt.
Der Theropode aus dem Jura-Zeitalter war 2013 im US-Bundesstaat Wyoming gefunden worden mit einem zu 70% erhaltenen Skelett. Der Verkaufspreis in Höhe von 2,02 Millionen Euro (inkl. Gebühren) erscheint angemessen hinsichtlich der Mühe, den Dino den Eiffelturm hinauf zu transportieren.
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Ein persischer Teppich

Während man in Wyoming 2013 das Dinosaurierskelett aus der Erde hob, kam weiter östlich bei Sotheby’s in New York ein Teppich aus der Sammlung des Politikers und Geschäftsmannes William Andrew Clark (1839-1925) mit einem Schätzpreis von 5-7 Millionen US-Dollar zum Aufruf. Der im 17. Jahrhundert im südlichen Persien angefertigte Teppich, der als einer der schönsten der Welt gilt, erzielte mit einem Ergebnis in Höhe von 33,76 Millionen US-Dollar nicht nur den bis dato höchsten Preis für einen Teppich, sondern auch für ein islamisches Kunstwerk insgesamt.
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Robby the Robot

Ende 2017 stellte diese bemerkenswerte 2,13 Meter hohe Filmrequisite, die zusammen mit ihrem futuristischen Jeep versteigert wurde, einen neuen Weltrekord auf.
Robby the Robot trat 1956 in dem Science-Fiction-Klassiker Alarm im Weltall (Originaltitel: „Forbidden Planet“) auf und wurde bei Bonhams in New York für 5,4 Millionen US-Dollar versteigert. Damit übertrumpfte der Roboter Marilyn Monroes legendäres weißes Kleid aus Das verflixte 7. Jahr, das 2011 für 4,6 Millionen US-Dollar verkauft worden war. 2019 wurde Robby als teuerstes Filmrequisit wiederum vom Aston Martin DB5, den James Bond im Film Goldfinger fuhr, abgelöst, der mit 6,4 Millionen US-Dollar davonbrauste.
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Elizabeth Taylors Collier von Cartier

Dieses extravagante Collier wurde von Cartier speziell für Schauspielerin Elizabeth Taylor entworfen, um der außergewöhnlichen Perle La Peregrina aus dem 16. Jahrhundert, die Richard Burton ihr 1969 geschenkt hatte, einen würdigen Rahmen zu verleihen.
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2011 kam das Collier zusammen mit weiteren atemberaubenden Stücken aus Taylors legendärer Schmucksammlung bei Christie’s unter den Hammer. Mit Hinblick auf seine Provenienz und Seltenheit erstaunen die erzielten 11,8 Millionen US-Dollar nur rudimentär.
Die Baseballkarte von Honus Wagner

Die bislang teuerste Baseballkarte der Welt stammt aus dem Jahr 1909 und ist dem Shortstop Honus Wagner (1874-1955), der damals für die Pittsburgh Pirates spielte, gewidmet. Nur neun Exemplare dieser Karte sind bekannt und daher, vor allem in so ausgezeichnetem Zustand, eine echte Rarität.
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Das vorliegende Exemplar stellte mit einem Auktionsergebnis von 3,12 Millionen US-Dollar einen neuen Weltrekord für eine Baseballkarte auf, der zuvor von einer anderen Honus-Wagner-Karte gehalten worden war. Die sensationelle Versteigerung führte zu einem enormen Anstieg von Reproduktionen der Rekordkarte.
Ein Aufsatzsekretär à la Chippendale

Wenn ein amerikanisches Möbelstück bei einer Auktion für Aufsehen sorgt, kommt es höchstwahrscheinlich aus Rhode Island, New York oder vielleicht auch aus Pennsylvania. 2017 war es jedoch ein antiker Schreibtisch aus Kentucky, der von sich reden machte.
Der Aufsatzsekretär aus Walnussholz im Chippendale-Stil wurde 1796 von einem unbekannten Möbeltischler für Captain John Cowan (1748-1823), einem der ersten Siedler in Kentucky, hergestellt. Ein historisch so interessantes Stück fand natürlich einen Käufer, der gerne eine hohe Summe dafür zahlen wollte: 498.750 US-Dollar (inkl. Gebühren) waren es schließlich, die den Aufsatzsekretär zum teuersten Möbelstück aus Kentucky machten.
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Eine alte Ente

Diese alte Ente war 2017 Teil einer der erfolgreichsten Auktionen für „Lockvögel“ aller Zeiten und erzielte nicht nur das höchste Ergebnis für ihren Schöpfer, sondern auch insgesamt für derartige Lockpfeifen, die bei der Entenjagd zum Einsatz kamen. Geschnitzt wurde sie vom Kanadier Thomas Chambers (1860–1948), der vermutlich niemals damit gerechnet hätte, dass sein Werk eines Tages für 270.000 US-Dollar versteigert werden würde.
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