Unter den Edelsteinen sind Diamanten, Saphire, Smaragde und Rubine zweifellos die bekanntesten und wertvollsten. Schmuck, der mit ihnen besetzt ist, gibt es in allen Formen und Größen und wird von Sammlern sehr geschätzt. Welcher Edelstein am besten zu Ihnen persönlich passt, können sie im Folgenden herausfinden!
Diamanten
Um der höchsten Qualität zu entsprechen, muss ein weißer Diamant farblos sein und auch unter einer Lupe absolut rein erscheinen. Hat man es mit einem farbigen, sprich "fancy", Diamanten zu tun, so sollte das Rosa, Blau, Gelb oder Grün möglichst leuchtend daherkommen, um den Wert des Steins zu erhöhen. Die seltensten Diamantenfarben sind Orange und Violett.
Lesen Sie auch: Facettenreiche Schätze: Die teuersten Diamanten in jeder Farbe

Rohdiamanten sind für gewöhnlich gräulich ummantelt und erst nach entfernen dieser Schicht kommt ihre Reinheit und Brillanz zum Vorschein. Einfache Schliffe erlauben es, das Gewicht eines Rohdiamanten zu erhalten, während komplexere Formen oft das Entfernen eines Großteils des Originalstein notwendig machen.
Der sehr harte Diamant findet häufig bei Verlobungsringen Verwendung und seit dem 19. Jahrhundert gilt der Diamant als Symbol der unverbrüchlichen Treue. Weiße Diamanten werden zudem mit Reinheit und Unschuld assoziiert.
Lesen Sie auch: Diamanten: Wie aus dem härtesten Material der Welt ein Liebessymbol wurde

Die Produktion von synthetischen Diamanten begann in den 1950er Jahren, vor allem für den industriellen Gebrauch. Seit den 2010er Jahren kommen sie auch verstärkt in der Schmuckherstellung zum Einsatz, was neuen Technologien zu verdanken ist, die es ermöglichen, künstliche Diamanten herzustellen, die ihren natürlichen Vorbildern sehr ähnlich sind.
Lesen Sie auch: Ist der Hope-Diamant wirklich verflucht?
Saphire
Auch der Saphir ist ein sehr harter Stein, der gerne für Verlobungsringe verwendet wird (vor allem, seit Lady Di einen Saphirring zu diesem Zweck wählte).
Der klassische Saphir ist blau, auch wenn er in noch vielen weiteren Farben vorkommt, darunter Gelb, Rosa und Grün. Doch bleibt Blau die am meisten gesuchte Farbe beim Saphir, während Burma und Kaschmir als Herkunftsgebiete besonders geschätzt werden.

Facettierte Schliffe heben die Brillanz eines Saphires hervor. Verfügt ein Saphir über bestimmte Einschlüsse können Cabochonformen wie Katzenauge oder der wertvolle Sternsaphir seine ganze Pracht hervorheben.
Lesen Sie auch: 6 Dinge, die man über Edelsteine wissen sollte

Für einen Neuling auf dem Gebiet ist es schwierig, die Authentizität eines Edelsteins zu bestimmen. Vor allem synthetische Saphire werden oft so tadellos hergestellt, dass man sie nur schwer von natürlichen Steinen unterscheiden kann.
Wer einen echten Saphir sein Eigen nennt, kann sich jedoch freuen, steht der Edelstein doch für Wahrheit, Weisheit und Harmonie.
Related: Arts-and-Crafts-Schmuck: Eine reine Form der Kunst
Smaragde
Auch Smaragde gehören zu den besonders teuren Edelsteinen. Ihre grüne Farbe kann sehr unterschiedlich ausfallen und meist verfügen sie über natürliche Einschlüsse, die als jardin (frz. für "Garten") bezeichnet werden. Diese Einschlüsse sind jedoch nicht schlimm, sondern können vielmehr Auskunft über die Herkunft eines Steins geben. Dennoch sind die besonders reinen Smaragde aus Kolumbien die begehrtesten.

Geliebt von Königinnen und Berühmtheiten (man denke nur an Elizabeth Taylors Vernarrtheit in das grüne Funkeln), kommt der Smaragd in allen möglichen Grünschattierungen vor, von zart bis leuchtend, von funkelnd bis matt.
Lesen Sie auch: 3 Ikonen und der Schmuck, den sie berühmt gemacht haben

Auch beim Smaragd sind natürliche von synthetischen Exemplaren nur noch schwer zu unterscheiden, da es mittlerweile Technologien gibt, die sogar Einschlüsse nachahmen können, um die Steine realistischer wirken zu lassen.
Lesen Sie auch: 5x royaler Schmuck: Auktionen mit historischen Juwelen

Der Smaragd ist ebenfalls ein Edelstein, der mit Weisheit assoziiert wird. Zusätzlich ist er auch noch ein Symbol der Liebe und – wie alle grünen Steine – ein Symbol der Hoffnung.
Rubine
Der Rubin kann gewissermaßen als der "rote Bruder" des Saphirs bezeichnet werden, denn beide bestehen aus dem selben Material – das Mineral Korund – und sind nach dem Diamanten die härtesten Edelsteine.

Wie Smaragde verfügen auch die Rubine über Einschlüsse, doch je seltener und kleiner diese in diesem Fall sind, desto wertvoller ist der Stein.
Möchten Sie Artikel wie diesen direkt in Ihrem Posteingang entdecken? Dann melden Sie sich noch heute für unseren kostenlosen Newsletter an!

Der Rubin war von je her der bevorzugte Edelstein östlicher Herrscher, die sich aufwändig mit ihm behängten und umgaben. Doch schon bald verzierten auch westliche Souveräne und Fürsten ihre Kronen und Schmuckstücke mit dem funkelnden Rot. So war der Rubin im europäischen Mittelalter ein Symbol für das Blut Christi und Könige trugen ihn als Zeichen ihres Glaubens.
Auch wenn der Rubin auch heute vielleicht noch bisweilen mit der christlichen Religion verbunden wird, so ist er im Allgemeinen eher ein Symbol für Glück und Loyalität.




